Fragwürdige Expresseinstellungen in Windows 10 - Datenschutz ausgehebelt!

Schon einige Tage nach der Veröffentlichung von Windows 10 ist klar, daß das System bei Nutzung der Expresseinstellungen während der Installation die Privatsphäre des Nutzers aushebelt und zu viele nutzerbezogene Daten zu den heimischen Servern nach Redmond sendet.

Lesen Sie hierzu auch den heutigen Artikel aus "Die Zeit" (05.08.2015)

Windows 10 telefoniert zuviel nach Hause

 

Solche Berichte sind es, die mich dazu veranlassen Computernutzer immer wieder über "freie" Linux Betriebssysteme aufzuklären. Wenn man nicht gerade ein "Spielefreak" ist, kann man ohne weiteres ein Windows Betriebssystem durch ein Linux-System ersetzen ohne irgendwelche Einschränkungen gegenüber Windows zu verspüren. Außerdem sind Linux-Betriebssysteme wesentlich sicherer und auch das Virenproblem hat man zum gößten Teil automatisch mit gelöst.

Sicheres Windows XP out of the box

"Ich möchte Windows XP weiternutzen und meine gewohnten Geschäftsanwendungen nutzen" (letztere lassen sich nicht auf Windows 7 oder Windows 8 installieren). Diesen Satz habe ich nun schon bei vielen Umstellungen bei Kunden hören müssen.

Hierzu gibt es eine alternative Lösung, den "Altrechner" inkl. "Windows XP Betriebssystem" in einer virtuelle Maschine in einem sicheren und aktuellen Linux System laufen zu lassen. Dieses Szenario habe ich nun in der Praxis schon einige male relativ simpel und ohne großmäßige Ausfallzeiten umsetzen können.

Dazu bediene ich mich einer Linux Ubuntu Installation, installiere zusätzlich die VirtualBox Software aus dem Softwarecenter und spiele ein vorher gezogenes Image des Altrechners wieder ein. Danach läuft das Altsystem bis auf einige kleinere Anpassungen "on the fly" in einer sicheren Umgebung und wird über das Ubuntu-Linux System von außen abgeschirmt. Natürlich sollte man den Internet Explorer 6 aus dem Windows XP System aus Sicherheitsgründen nicht mehr benutzen, sondern auf Mozilla Firefox zurückgreifen.

Fast alle Geräte und Resourcen lassen sich so über die virtuelle Windows XP Umgebung steuern. Nur beim Zugriff auf die PC-eigenen Schnittstellen kann es manchmal etwas komplizierter werden. Doch diese Einstellungen braucht man nur einmal einzurichten und stehen dann weiterhin einwandfrei zur Verfügung. Bislang habe ich in dieser Konstellation noch alle Geräte und Software ans "Laufen" gebracht.

Fazit: Ubuntu und das "virtuelle" Windows XP System ist für die meisten meiner Kunden mit spezieller Firmensoftware eine echte Alternative. Zudem kann man das Linux-Ubuntu ja ebenfalls als komplettes, sicheres und virenfreies Betriebssystem nutzen. Alle Anwendungen für den normalen Multimedia- und Büroalltag sind dabei bereits an Bord.

Experience - LINUX Alternative zum Microsoft SBS Server

Microsoft hat zum Ende des Jahres 2013 den Windows SBS Server 2011 abgekündigt. Für viele unserer Kunden im Bereich der kleinen und mittelständigen Betriebe gibt es dadurch ein riesiges Problem in der zentralen IT-Infrastruktur.

Zentrale Datei-, E-Mail- und Druckserverlösungen lassen sich unter Microsoft nicht mehr kostengünstig realisieren. Es bleibt nur die Wahl auf die wesentlich teureren Microsoft Einzelprodukte umzusteigen, oder nach alternativen Lösungen im Linux-Bereich zu suchen.

 

"SELBSTVERSUCH MACHT KLUG"

Unter diesem Motto möchten wir nun die Serverwelt von step-the-web Webservice auf Linux Zentyal 3.3 umstellen. Damit haben wir die Möglichkeit an einem Produktiv-System die Vor- und Nachteile zu ermitteln und Lösungen zu finden, bevor wir eine Umstellung bei unseren Kunden anbieten werden.

Im Webhosting-Bereich arbeiten wir seit mehr als 10 Jahren mit Linux-Software auf unseren Webservern. Inzwischen haben wir auch einige Privatrechner sehr erfolgreich auf Linux-Ubuntu umgestellt, siehe auch den Bericht über die "Ubuntu-Experience" in diesem Blog.

Nach längeren Recherchen haben wir uns als Ersatz für unseren SBS Server für das Linux-Server-System Zentyal 3.3 entschieden. Eine der wichtigsten Funktionen des Zentyal 3.3 ist die Integration von SAMBA4. Damit wird der Zentyal-Server ein vollwertiger Ersatz für das Windows-Active-Directory. Von jetzt an kann der Zentyal-Server alle Protokolle unterstützen um Benutzer, Berechtigungen und Sicherheitsrichtlinien zu verwalten, die vollständig kompatibel zu jedem Windows-Server und Windows-Desktopsystem sind. Dank der Integration von Samba4 funktioniert die Anmeldung der Windows-Arbeitsplätze einmalig zu Beginn der Sitzung für alle Funktionen.

Um einen schnellstmöglichen Rückschwenk zum alten System zu ermöglichen (es ist ja nunmal ein Produktivsystem), haben wir uns dazu entschlossen, einen Satz neuer Festplatten für die Neuinstallation mit dem Linux-Zentyal-Server zu verwenden.

Im Moment ermitteln wir noch die Funktionen auf dem bisherigen Windows SBS, die mittels zusätzlicher Installationen anderer Anbieter ablaufen. Auch hierfür benötigen wir ja Alternativen auf Linux-Basis.

Danach gehts frisch auf ans Werk.........

In den nächsten Tagen werden wir hier über unsere Erfahrungen weiter berichten.

 

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Testsystem komplett nach Anforderung aufgesetzt.... und läuft ! ;-)
geschrieben von Andreas, Februar 19, 2014

Da es sich bei dem zu ersetzenden Windows SBS Server um eine Produktionsmaschine mit vielen einzelnen zusätzlichen Tools und speziellen Programmen handelt, sind wir vorsichtshalber doch dazu übergegangen vorab auf einem alten Rechner ein Testsystem aufzusetzten, bevor wir am Produktiv-System dauernd die Festplatten tauschen müssen, weil einige Funktionen evtl. nicht abgebildet werden können.

Das Testsystem ließ sich sehr schnell und ohne Störungen installieren. Auch die normalen Windows SBS Funktionen ließen sich sehr bequem mit der Weboberfläche des Zentyal Servers einrichten und konfigieren. Dies dürfte für die Normalfunktionen auch für absolute Laien einfach möglich sein.

Für die besonderen Zusatzfunktionen unseres Produktiv-Systems, was wir ersetzen wollen, waren dann doch einige Handgriffe zusätzlich nötig. Aber es war.... und das ist das wichtigste.... MÖGLICH!!

Ein Problem war der Betrieb einer Software für unsere Kranenburger Wetterstation. Diese Software gibt es nur als Windows Version. Also waren wir gezwungen einen Windows-Emulator mit zu integrieren. Dies ist uns mit Linux-Wine gelungen. Probleme gabs nur beim Zugriff auf die RS232 Serielle Schnittstelle, da dort von der Wetterstation laufend aktuelle Daten für die Software übertragen werden. Auch dieses Problem konnten wir lösen. Auch die zusätzlichen Ersatzprogramme im Linuxformat konnten wir hinzufügen und für unsere Zwecke konfigurieren. Alle anderen Funktionen waren mit Linuxmitteln oder Linuxprogrammen zu ersetzen.

Das Testsystem läuft nun komplett nach unseren Vorstellungen einwandfrei. Als Installations- und Schwenktermin für das Produktiv-System haben wir nun das kommende Wochenende in Augenschein genommen. Auch darüber werden wir berichten.
 
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Inzwischen läuft das Produktivsystem bei uns, aber nicht mit Zentyal. Gesucht haben wir nach einer Alternative für einen SBS2003 mit etwa 60 Clients für einen Kunden und wollten erstmal unseren eigenen SBS2003 ersetzen, damit wir dem Kunden eine schon eingesetzte Lösung präsentieren konnten. Das hätte mit Zentyal sicherlich funktioniert, war uns aber zu unfelxibel. Zentyal ist sicherlich besonders hervorzuheben für KMUs mit bis zu 20 Clients. Auch größere Organisationen wird man damit bedienen können, es kommt auf die "Sonderwünsche" an. Für jemanden, der sich mit der Administration eines Kommunikationsservers nicht auskennt ist das Zentyal meiner Meinung nach eine gute Wahl. Wer sich mit dem Exchanger oder mit Linux auskennt, wird früher oder später an der "gutgemeinten" Weboberfläche verzweifeln, denn diese scheint manchmal losgelöst vom eigentlichen Ubuntu zu sein. Will sagen, das was ich unter Ubuntu zu schätzen weiß, wird in der Adminoberfläche nicht übernommen oder umgekehrt. Zentyal ist für Firmen/admins ohne großes Knowhow geradezu perfekt. Wir haben den Produktivserver dann mit Ubnuntu-Server und den nötigen Einzelkomponenten realisiert: Samba 4 als Fileserver mit AD und LDAP, Zafara als Exchange/Groupware, Webserver mit MySql und Owncloud als Cloud für die Synchronisation mit Handy und Lappi........DAMIT SIND WIR BISLANG SEHR ZUFRIEDEN!! - schnell und ohne Rückfragen nach Redmond.  Der Kunde mit den 60 Clients hat sich leider anderweitig "überreden" lassen zu einem SBS2011. Wir hätten ihm aber höchstwahrscheinlich zu einem Zentyal-Server geraten.

 

Versicherungsmakler Berson neu im Netz

Heute ist die Internetseite des "unabhängigen Versicherungsmaklers Berson" durch uns ONLINE gestellt worden und unter www.vm-berson.de zu erreichen.

Seit vielen Jahren ist der "unabhängige" Versicherungsmakler Berson in Kranenburg, Kleve und Umgebung bekannt für eine hervorragende, kundenfreundliche Versicherungsbetreuung.  Da der Versicherungsmakler - anders als der Versicherungsagent - nicht an eine Versicherungsgesellschaft gebunden ist, wählt er somit aus nahezu allen Versicherungsgesellschaften und Produkten am Markt, den für seinen Kunden individuell passenden Versicherungsschutz aus. Überzeugen Sie sich selbst vom umfassenden Angebot, dem auch wir bei "step-the-web.com" vertrauen.

Wir betreuen das Hosting der Seite auf unserem Webserver von step-the-web.com, haben das CMS-System installiert, das System suchmaschinenfreundlich optimiert und das Design-Template erstellt.

Chaos Computer Club erhebt Anklage gegen Bundesregierung und Geheimdienstchefs

Heute am Montag den 3.2.2014 will der Hackverein CCC (Chaos Computer Club) lt. Interview im Radiosender 1Live Anzeige gegen die innländischen Geheimdienste, den Innenminister und die Bundesregierung im Abhörskandal um die NSA erheben.

Lt. CCC sagt die Gesetzeslage in Deutschland, "dass es verboten ist, in Deutschland Beihilfe zu leisten zu geheimdienstlicher Agententätigkeit oder auch den Privat- oder Lebensbereich von Menschen zu verletzen. Und wir finden, wir leben nicht in einer Bananenrepublik, sondern wir haben Gesetze und da muss der Generalbundesanwalt tätig werden."

Da stimme ich dem CCC ausdrücklich zu, es wird endlich mal Zeit Licht ins Dunkel um die NSA-Affäre zu bringen. Irgendwie wird in der Bundesregierung und auch in den zuständigen Ämtern überall der Ball sehr sehr flach gehalten, um möglichst wenig Staub und Dreck aufzuwirbeln. Wir wollen ja unseren "amerikanischen Freunden" nicht auf die "Füsse treten"!!! Die deutschen Bürgerinnen und Bürger fühlen sich inzwischen wohl massiv hinters Licht geführt.

Leider wird mit der Begründung im "Kampf gegen den Terrorismus" unsere Freiheit mit Füssen getreten. Herr Snowden ist das Beste, was unserer selbstbestimmten Freiheit je passieren konnte - Danke!